Digital Signage mit Yodeck

An vielen schulischen Institutionen hängen längst Bildschirme, die mehr können als immer nur das gleiche Standbild zu zeigen. Vertretungsstunden, der Wochenkalender, ein Newsticker, Hinweise zu Anlässen, ja sogar das Tagesmenü der Kantine– all das wandert idealerweise zentral gepflegt auf die Screens, mit einer einfachen und intuitiven Bedienung. Genau dafür ist Digital Signage gedacht, und mit Yodeck lässt sich eine solche Lösung unkompliziert realisieren. Wir haben das System bereits für einige unserer Kunden eingeführt und getestet. In diesem Blogbeitrag zeigen wir, was es zu beachten gibt und wie man von der ersten Anmeldung bis zum laufenden Bildschirm vorgeht.

Was ist Yodeck genau?

Yodeck ist eine cloudbasierte Digital-Signage-Plattform. Inhalte werden in einer Weboberfläche verwaltet und von dort an die Bildschirme verteilt; das Abspielen übernimmt ein kleiner Player am Monitor – häufig ein Raspberry Pi, den Yodeck bei Jahresabonnementen mitliefert. Wer bereits geeignete Hardware besitzt, ist nicht darauf angewiesen: Oft genügt auch ein Browser wie Chrome oder Edge. Für Schulen ist das praktisch, weil sich so bereits vorhandene Bildschirme oft weiterverwenden lassen.

Dashboard und Medien

Nach dem Einloggen bildet das Dashboard den zentralen Überblick: Wie viele Screens sind online oder offline, welche Geräte sind registriert, und wann wurden zuletzt Änderungen übertragen? Eine Karte zeigt zudem die Standorte aller Bildschirme – hilfreich, wenn mehrere Gebäude betreut werden.

Die Grundlage jeder Anzeige sind die Medien. In der Medienbibliothek werden Bilder, Videos, Dokumente und Webseiten abgelegt und in Ordnern strukturiert. Das Hochladen funktioniert per Drag & Drop oder über den Import aus OneDrive, SharePoint, Dropbox, Google Drive und Google Fotos. Unterstützt werden gängige Formate bis hin zu PDF, PowerPoint, Word und Excel – gerade im Schulalltag praktisch, weil sich bestehende Dateien ohne Umweg auf den Screen bringen lassen.

Apps, Wiedergabelisten und Layouts

Während Medien feste Inhalte sind, sorgen die Apps für die dynamischen Elemente: ein RSS-News-Feed, ein Outlook-Kalender oder eine Datums- und Uhrzeitanzeige. Solche Inhalte aktualisieren sich selbst, ohne manuelles Zutun – ein Kalender, der die Termine direkt aus Outlook zieht, bleibt von allein aktuell.

Die Inhalte werden anschliessend in Wiedergabelisten zusammengestellt. Eine Playlist legt fest, welche Elemente nacheinander erscheinen und wie lange jedes sichtbar bleibt – etwa jeweils 30 Sekunden. Ein Layout bestimmt darüber hinaus den visuellen Aufbau: Statt eine Liste vollflächig anzuzeigen, lässt sich die Fläche in Zonen unterteilen – Logo, Datum und Uhrzeit, Kalender und Newsticker nebeneinander, im Erscheinungsbild der Schule.

Zeitpläne und Monitore

Über Zeitpläne wird in einer Wochenansicht festgelegt, wann welche Wiedergabeliste oder welches Layout erscheint; bei Überschneidungen entscheidet die Reihenfolge über den Vorrang. So lassen sich Inhalte zu bestimmten Tageszeiten automatisch ein- und ausblenden.

In der Screen-Verwaltung wird schliesslich jeder Bildschirm konfiguriert und überwacht: aktueller Status, letzter Screenshot, Standort und zugewiesenes Layout. Praktisch sind die E-Mail-Benachrichtigungen, die bei Ausfall oder Verbindungsverlust automatisch informieren, sowie Notfallwarnungen, die im Ernstfall alle Screens überschreiben.

Lizenzkosten

Yodeck wird pro registriertem Bildschirm abgerechnet, wahlweise monatlich oder jährlich. Gemäss Herstellerangaben gelten folgende Preise (Stand 2026, in CHF exkl. MwSt.):

Plan Geeignet für pro Screen / Jahr
Basic Grundfunktionen, Mehrschirm-Betrieb 95 CHF
Premium erweiterte Playlists, Dashboards, Integrationen 125 CHF
Enterprise Sicherheit (SSO, verschlüsselter Speicher) 170 CHF

Bei einem Jahresabonnement ist pro Screen ein vorkonfigurierter Yodeck-Player (Raspberry Pi) inbegriffen. Massgebend ist allein die maximale Zahl gleichzeitig registrierter Screens – zusätzliche Gebühren nach Nutzung oder Funktionsumfang fallen nicht an. Die Abrechnung erfolgt in US-Dollar, was je nach Wechselkurs zu leicht schwankenden Frankenbeträgen führt.

Wichtig: Diese Beträge betreffen ausschliesslich die Lizenz. Hinzu kommen Implementationskosten – etwa für die Ersteinrichtung, die Gestaltung der Layouts, allfällige zusätzliche Hardware oder Bildschirme sowie den laufenden Unterhalt. Gerne unterstützen wir Sie bei der Definition der Inhalte, erstmaligen Konfiguration von yodeck und Einführung in die Handhabung. Fragen Sie uns für ein Angebot an. Wir setzen das gerne mit Ihnen um.

Ihre Ansprechsperson

Roger Burkhalter vom Team Services und Support hat bereits mehrere Projekte mit Yodeck durchgeführt und freut sich Sie beim Implementieren von Bildschirmlösungen zu unterstützen.

Ihr Mehrwert

Yodeck deckt den gesamten Weg vom einzelnen Medium bis zum laufenden Bildschirm in einer durchgängigen Logik ab – Medien sammeln, mit Apps ergänzen, in Wiedergabelisten ordnen, über Layouts gestalten, mit Zeitplänen steuern und über die Screen-Verwaltung im Blick behalten. Und das zu einem unschlagbaren Preis. Der Einstieg gelingt ohne grossen Hardware-Aufwand und ist auch ohne tiefes technisches Vorwissen nachvollziehbar.